Dorsch Lat.: Gadus morhua
Haupterkennung:langgestreckter Körper, langer Bartfaden, bräunlich mit heller Seitenlinie,
3 Rückenflossen.

Größe:40 bis 80 cm, max 150 cm
Aufenthaltsort: in  Bodennähe, bis zu 600m tief, nördliches Atlantik von Amerika bis Island , europäische Westküste , Ostsee
Ernährung: Muscheln , Würmer , Krebse , kleine Fische (räuberisch)
Schonzeit & Maß:30 cm
Lebensweise: Der Dorsch ist ein Schwarmfisch und hält sich in Wasserschichten von 5 m - 600 m Tiefe auf. Er bevorzugt die Grundregion wo er auch auf Nahrungssuche geht. Dorsch ist der Name für das noch nicht geschlechtsreife Tier. Wird er Fortpflanzungsfähig , nennt man ihn Kabeljau
Laichzeit: Frühjahr
Schonzeit: keine
Fangsaison: ganzjährig , hauptsächlich Wintermonate
Fangmethode: Pilken, Spinnfischen und Grundmontage vom Boot aus, Spinnfischen und Grundmontage von Land aus.
Köder: Würmer , Muscheln , Krebse , Blinker und Spinner , Pilker , Kunstfliegen , Streamer


Tip 1 : wenn man vom Boot aus angelt, sollte man vor dem Pilker ein Herings- oder
Makrelenvorfach schalten.
Tip 2 : beim spinnfischen von Land aus liebt der Dorsch träge geführte Köder.
Forum-Anglerlatein
Dorschangeln erlaubt !!!
Dorschangler dürfen sich auf der Nordsee auch künftig uneingeschränkt über ihre Fänge freuen.

Hamburg(CWSL) - Die reduzierten Dorschbestände in der Nordsee führten stellenweise zum totalen Fangverbot. Den Anglern droht jedoch keine Einschränkung des Dorschfangs.

Mit einer Notverordnung haben die EU-Fischereiminister große Bereiche der Nordsee für den Dorschfang total geschlossen. Die Beschränkung soll den Bestand von Laichfischen vor weiterer Ausbeutung schützen. Die Fänge waren von 280.000 Tonnen im Jahr 1971 auf zuletzt rund 60.000 Tonnen zurückgegangen.
Da stellt sich die Frage, ob diese Beschränkung und Verbote auf die Meeresangler haben. Die Antwort: Nein! Aus den Fischereiämtern der norddeutschen Küstenländer wurde einstimmig gemeldet, dass keinerlei Verbote oder Beschränkungen vorlägen, die über die Bestimmungen in der Landesfischereiverordnung hinausgingen, und auch dahin gehenden Pläne bekannt seien. Auch sei der Fanganteil so gering, dass man ihn vernachlässigen kann!!
Von einer Gefährdung der Dorschbestände durch die Angler kann also nicht die Rede sein. Schließlich machen sie nicht nur vergleichsweise geringe Beute für den Eigenbedarf, sie schonen auch die Untermaßigen Fische, die lebend zurückgesetzt werden!

Quelle: Blinker 6/2001