Engl.: pike
Größe: Weibchen bis 1,5 m , Männchen bis 1,0 m
Gewicht: Weibchen bis 35 kg , Männchen bis 8 kg
Vorkommen: Britische Inseln , Atlantikküste , Ostasien , Europa ausser Süditalien , Iberische Halbinseln und den südlichen Balkan
Beschreibung: Rücken und Afterflosse weit hinten , Maul gleicht einem Entenschnabel , torpedoförmiger Körper , Maul mit scharfen Zähnen versehen , Körper grünlichgelb , Bauch weißgelb
Lebensweise: Der Hecht ist ein Raubfisch , der sich meist dicht unter der Wasseroberfläche aufhält. Er bevorzugt Seerosenfelder und dergl. um sich zu verstecken , dabei verharrt in einer art Starre um so auf seine Beute zu lauern.
Nahrung: Krebse , Fische und alles was er bewältigen kann, ja sogar seinen Artgenossen stellt er nach, bis zu 3/4 seiner eigenen Körpergröße.
Laichzeit: Februar - Mai
Schonzeit: länderabhängig
Fangsaison: ganzjährig
Köder: Köderfisch , Spinner und Blinker , Wobbler , Streamer


Wichtig beim Hechtangeln ist: Grundsätzlich nur mit einem Stahlvorfach angeln, eine Damylschnur hat der Hecht mit seinen scharfen Zähnen bei einem Fluchtversuch sehr schnell durchtrennt und weg ist der Fisch.

Wenn ich mit Köderfisch angel, dann platziere ich den Haken in der Mitte der ersten Rückenflosse. Vorteil: Ich kann den Anhieb kurz, nach dem der Schwimmer abgetaucht ist, setzen. Denn ich weiß, der Hecht nimmt den Köder immer von der Flanke(quer), danach taucht er ab um seine Beute zu verzehren, dabei steht er an einem Fleck und dreht sich den Fisch so hin, das er ihn mit dem Kopf voran verschlingen kann. So lange brauche ich aber nicht zu warten wenn der Köderfisch im Rücken gehakt ist. Der Haken sitzt meistens im Mundwinkel des Hechtes. Das Untermaßige Hechte schonender vom Haken befreit werden können, ohne das man sie einer mittelschweren Schlundoperation unterzihen muß, sehe ich als großen Vorteil. Ich kann davon ausgehen, das der Hecht dies überleben wird. Für mich ist diese Art der Ködermontage die Beste.

Ich habe das Glück mit einem Boot einen See zu beangeln, je nach Lust und Laune bleibe ich an einem Platz oder ich fahre die Uferkanten ab und werfe die Angel dort hin, wo ich einen Hecht vermute. die letztere Variante bevorzuge ich allerdings, denn wenn ich den Standort häufig wechsle, habe ich mehr Erfolg. Aber auch von Land aus sollte man den Standort öfter wechseln, glaubt mir es lohnt sich!

Unsere Hechte hier im Norden und auch in Dänemark sind ganz wild nach Flussbarschen und Rotfedern. Mit Goldorfen oder Karauschen ist kein Blumentopf zu gewinnen. Doch grundsätzlich ist mit dem Köder zu angeln, dem der Hecht auch in seiner Umgebung nachstellt.

Köderfische ab 7cm sind sehr gut geeignet.
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